Anfangs amüsieren wir uns noch über die Karawane von Händlern, die sich bei
jedem Halt (und davon gibt es auf den ersten 300 Kilometern etliche) ihren Weg laut
schreiend durch den Zug bahnt. Doch je später die Nacht wird, desto
aggressiver versuchen einige von denen ihre "Kunst" unters Volk zu bringen.
Von
Plüschtieren über Kissen und Suppen bis hin zu einer laut singenden Combo mit
Gitarre ist alles vertreten. Sogar ein Typ mit Besen wedelt unter den Sitzen rum,
um kurz darauf die Hand aufzuhalten.
Kurz vor Sonnenaufgang kommen wir am Bahnhof in Semarang an. Wir irren eine
Weile auf dem Bahnsteig rum und stellen schnell fest, dass wir die einzigen
Ausländer hier sind. Wäre ja nicht weiter schlimm, aber von den Einheimischen spricht
niemand auch nur ein Wort Englisch. Jede Frage wird mit dem obligatorischen
Kopfnicken beantwortet. Echt super!
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